Unser Denken

Unser Garten, sein Boden und seine Atmosphäre lassen unsere Weine entstehen. Weder der Eingriff in die Natur, noch in der Werdung im Weinkeller bestimmen den Charakter, vielmehr der Verzicht unterstreicht die Vielfältigkeit der Böden, die wir im Wein wiederfinden können. Weine nicht schaffen, nicht machen, nicht kreieren, sondern entstehen und werden lassen – in welche Richtung der Wein geht, soll ihm selbst überlassen sein. Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Jahrgängen, der einzelnen Sorten und Böden; und viele kleine unscheinbare Unterschiede, die sich auf ganz filigrane Art und Weise zeigen. Wenn der Traube es erlaubt wird sich natürlich zu entwickeln, so zeigt sich dies auch im Wein. Etwaige Methoden diese zu manipulieren führt zu einer Verfälschung, bei dem das Kulturgut Wein zu einem Konsumprodukt wird, das uniform und kommerzialisiert jederzeit nachmachbar und austauschbar ist.